Die Taste für Kündigungen wird zur Pflicht: Welche Bedeutung hat das für Kunden und Unternehmen?
Montag, 4. Juli 2022

Die Taste für Kündigungen wird zur Pflicht: Welche Bedeutung hat das für Kunden und Unternehmen?

Das zum Ende der letzten Legislaturperiode unter der damaligen Justiz- und Verbraucherschutzministerin Christine Lambrecht (jetzt Verteidigungsministerin) verabschiedete Gesetz sieht vor, dass die Kündigung von Verträgen im Internet genauso einfach sein muss wie der Vertragsabschluss. Dies gilt für Verträge, die sowohl auf Webseiten als auch über Apps abgeschlossen werden. Zu diesem Zweck wurde der § 312k des Bürgerlichen Gesetzbuches überarbeitet.

Zum einen sollte es nicht mehr notwendig sein, den Anbieter anzurufen, um den Vertrag zu kündigen, Briefe oder andere Formulare an den Anbieter zu schicken oder sich die Kündigung telefonisch bestätigen zu lassen. In der Vergangenheit waren dies alles beliebte Methoden, mit denen Telefonanbieter, Streamingdienste, Internetprovider und andere Abo Unternehmen ihre Kunden schikanierten - immer mit dem Ziel, den Kündigungsprozess so kompliziert wie möglich zu gestalten, damit der Kündigungswunsch des Kunden in Vergessenheit gerät, damit sie die Möglichkeit haben, den Kunden am Telefon in einen günstigeren Vertrag hineinzuverwandeln, oder damit die Nutzer an der langen Wartezeit an der Kündigungshotline verzweifeln.

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