Mit Smartstore „Hybrid CMS“ ist alles besser, viel besser als nur Headless
Freitag, 13. Dezember 2019

Mit Smartstore „Hybrid CMS“ ist alles besser, viel besser als nur Headless

Der Begriff „Hybrid CMS“ ist recht neu, vermutlich kennen Sie eher das traditionelle CMS. Ein traditionelles CMS verwaltet die Änderung und Veröffentlichung von digitalen Inhalten in einer kollaborativen Umgebung für die Präsentation auf einer Website. Es behandelt Text, Metadaten, Design, Hierarchie, Benutzerrollen, Suche, Veröffentlichungsdaten, um nur einige zu nennen. Das war früher so. Inzwischen hat sich die Welt aber verändert. Man könnte sogar sagen, dass sie den Kopf verloren (Headless) hat. Unflexible Marketing-IT-Architekturen können die digitale Transformation eines Unternehmens bremsen und neue Geschäftsmodelle signifikant behindern.

Was ist ein kopfloses (Headless) CMS? Warum ist ein Hybrid CMS, wie es Smartstore mitbringt besser?
Um das zu erklären müssen wir uns als erstes das traditionelle CMS anschauen. Bei diesem gibt es zwei Komponenten, das Backend und das Frontend. Beide sind fest miteinander verbunden, liegen vermutlich auf dem gleichen Server und sind im Grunde ein zusammenhängendes Software-Produkt. Wie schon geschrieben bringt diese Form mehrere Nachteile mit sich. Die Inhalte, Design und Nutzererlebnisse (UX) sind fest miteinander verbunden, dadurch eher unflexibel und nur mit Aufwand erweiterbar. Darüber hinaus sind die Inhalte meist auf nur einen spezifischen Kanal ausgelegt, zumeist die eigene Webseite.

Ok, Soweit verstanden. Und was bitteschön ist ein kopfloses (Headless) CMS?
Mit einem kopflosem (Headless) CMS versucht man die Nachteile eines traditionellen CMS in den Griff zu bekommen. Ein kopfloses (Headless) CMS ist eine bestimmte Form von Service-Architektur, bei der das Nutzer-Frontend, beispielsweise die Shop-Oberfläche, fehlt oder sehr einfach durch eine andere ersetzt bzw. ergänzt werden kann. Zum Einsatz kommt ein Headless-CMS vor allem dann, wenn man mehrere Kanäle bespielen möchte. Das könnten beispielsweise Web- und Mobile-Apps, Shops, Digital-Signage und Voice-Assistants sein. Die Anzahl der Touchpoints lässt sich beliebig erweitern, alle greifen dabei auf denselben Content-Pool zurück. Aber auch dieses System bringt Nachteile mit sich. Da wäre als Beispiel die höhere Komplexität von Setup und Betrieb als bei einer standardisierten Web-CMS-Anwendung. Die Anforderungen an Projektmitarbeiter fallen gegebenenfalls höher aus, da mehrere unterschiedliche Technologien zum Einsatz kommen. Eine reine Headless-Architektur schließt Tiefenintegration aus, d.h. zentrale Features von zum Beispiel Shopsystemen bleiben womöglich ungenutzt.

Was kann ich mir über Touchpoints (Kanäle) vorstellen? 
Die Möglichkeiten sind inzwischen enorm. Intelligente Sprachassistenten, POS (Point of Sales) und In-Store-Schnittstellen bieten Verbrauchern neue Möglichkeiten sich über Produkte zu informieren, Rezensionen zu lesen und Bestellungen aufzugeben. Mit anderen Worten, die Verbraucher nehmen die neue Ära an, auch wenn die meisten Händler dies (noch) nicht getan haben.

  • Klassischer Onlineshop (Desktop & Mobile)
  • Marktplätze (Amazon, ebay, Rakuten etc.)
  • POS, In-Store-Kiosks & -Displays
  • Individuelle B2B-Bestellportale
  • Smartwatches
  • Voice Commerce (z.B. Amazon Alexa)
  • Virtual Reality & Augmented Reality
  • IoT Devices
Und warum soll das Hybride CMS von Smartstore das bessere System sein?
Wie bei einem Headless-CMS existiert auch bei Smartstore das separate Backend. Über unsere Plugin-Architektur und die auf OData basierende REST-API, können Sie nach Gusto verschiedene Touchpoints anbinden. Zusätzlich gibt es eine Integration zwischen Shop und CMS-Backend, mit der Sie die Vorteile beider Welten ausspielen können. Was aber viel wichtiger ist, Sie müssen nicht zwischen dem klassischen CMS und einem reinen Headless-CMS wählen. Mit unserem hybriden Ansatz erhalten Sie eine hohe Flexibilität ohne Umwege und eine bessere User-Experience für die unterschiedlichen Touchpoints. Mit unserem, in Smartstore integrierten CMS Page Builder, können Sie ganz einfach textuelle und grafische Inhalte per Drag & Drop in einem WYSIWYG-Editor gestalten. Gleichzeitig können Sie über Plugins und die auf OData basierende REST-API Headless nutzen, um sich häufig ändernde Content-Bereiche der Website (die auch in anderen Kanälen geändert werden sollen) »kopflos« zu gestalten, während selten geänderte Seitenbestandteile »klassisch« ausgespielt werden können. Auf der anderen Seite stehen Ihnen sämtliche Content-Elemente »out of the box« ohne aufwändige Integrationsprojekte für beliebige, neue Kanäle oder Touchpoints zur Verfügung. Agil arbeitende Teams können Rechte- und Rollenbasierend neue Nutzererlebnisse schaffen, ohne dabei getrennte Content-Silos aufbauen zu müssen.   

Ich verstehe, Headless ist gut – Hybrid ist besser, muss ich dafür eine der Editionen erwerben?
Nein, unser CMS Page Builder ist ein Plugin und kann über den Smartstore Marktplatz einzeln erworben werden. Die OData basierende REST-API dagegen ist schon ab der Community Edition kostenlos nutzbar. Mit den zwei Enterprise-Class-CMS-Features, CMS Page Builder und der OData REST-API können Sie in gewohnter Effizienz Übersichten, auf Rechte und Rollen basierende Sicherheitsmerkmale, Workflows und Versionierung umsetzen. Darüber hinaus sind komplexe Multi-Brand- und Multi-Site-Szenarien einfach realisierbar. Ihre Marketer und Redakteure können wie gewohnt intuitiv Inhalte pflegen, unabhängig davon ob diese Inhalte aus angrenzenden internen oder externen Systemen stammen. Die Integration KI-basierter Personalisierung, Automated-Content-Creation, Kampagnen-Management, Shoppable-Video und vieles mehr sind dank der engen Verknüpfung von Microsoft Azure ein Kinderspiel. 

Früher war eben nicht alles besser.

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