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Aktualisierung vom 18.02.2025
RFID Self-Checkout: Wie Ergonomic Solutions gemeinsam mit Sunmi und Smartstore den Einzelhandel revolutioniert
Die RFID-Technologie verändert den Einzelhandel grundlegend, indem sie Selbstbedienungskassen effizienter, schneller und sicherer macht. Kunden müssen ihre Waren lediglich in eine Kassenstation legen – alle Artikel werden in Sekundenschnelle erfasst, was den Bezahlvorgang erheblich beschleunigt und lange Warteschlangen reduziert. Gleichzeitig ermöglicht RFID eine präzise Bestandsführung in Echtzeit, wodurch sowohl Über- als auch Fehlbestände vermieden werden.
Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die verbesserte Diebstahlprävention: RFID-Etiketten identifizieren Produkte eindeutig und lösen bei unautorisiertem Verlassen des Geschäfts automatisch Alarm aus.
Erfolgreiche Partnerschaft für innovative Self-Checkout-Lösungen
Mit dem Self-Checkout-Kiosk SpacePole bietet Ergonomic Solutions eine flexible, modulare und anpassbare Plattform für verschiedene Selbstbedienungsanwendungen. Die Lösung ist mit einer Vielzahl von Geräten kompatibel und trägt dazu bei, das Einkaufserlebnis effizienter und komfortabler zu gestalten.
Die RFID-Technologie macht Konsumgüter kommunikativ und bietet mehr Service. In jeder Hinsicht.
Einzelhändler wissen in Sekundenschnelle, ob ein Artikel vorrätig ist und wo der Kunde ihn finden kann. Und schließlich sorgt die RFID-Technologie dafür, dass Produkte auch über größere Entfernungen hinweg verfolgt werden können.
Hier bietet die Radiofrequenz-Identifikation weitaus mehr Möglichkeiten als der Barcode. Denn beim Barcode ist der Kontakt mit dem Scanner notwendig, um die Ware zu erfassen und zu wissen, was sie kostet.
Die RFID-Technologie hingegen kann dies aus der Ferne tun. Genauer gesagt ermöglicht sie eine kontaktlose Kommunikation. Das bedeutet, dass die Ware nicht mehr physisch über einen Scanner gezogen werden muss.
Für die Kunden bedeutet dies nicht nur, dass sie sich schneller über die Verfügbarkeit ihrer Produkte informieren können. Auch innovative Selbstbedienungslösungen sind dank der Smart Tags möglich - ein Segen für Kunden, die es eilig haben.
Die wunderbare Welt der RFID-Technologie
Dank der Kopplung im hochfrequenten Bereich des elektromagnetischen Spektrums funktioniert die Informationsübertragung berührungslos. Dafür sorgen der Transponder, also der mit Informationen gefüllte RFID-Tag, und die Aluminiumantenne für die hochfrequenten Signale.
Mit der Radiofrequenz-Identifikation können so einzelne Produkte ohne Sichtkontakt gescannt werden. Selbst eine sehr große Anzahl von Produkten kann in wenigen Sekunden gescannt werden. Doch RFID kann mehr als nur über Entfernungen hinweg kommunizieren. Die RFID-Technologie steht auch für Präzision. Deshalb profitieren Einzelhändler auch von der Tatsache, dass es weniger Lesefehler gibt.
Die Geschwindigkeit von RFID-Tags
Aber nicht nur der Einzelhändler profitiert davon, dass er seine Waren immer im Blick hat, oder besser gesagt, immer weiß, dass sie sich im digitalen Fluss des täglichen Verkaufs befinden. Dank des Siegeszugs der RFID-Technologie kommen auch die Kunden in den Genuss intelligenter Selbstbedienungslösungen, die ihnen Zeit und Nerven sparen.
Vor allem Berufstätige kennen das. Sie wollen nach der Arbeit noch schnell einkaufen. Oder am Samstag. Aber das will natürlich jeder. Ob bei IKEA oder im Sportgeschäft, zu Stoßzeiten bilden sich lange Schlangen an der Kasse.
Aber der Kunde will nicht warten. Das ist verständlich. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet die unglaubliche Geschwindigkeit der RFID-Etiketten und die Möglichkeit, die Preise vieler Waren auf einmal abzulesen.
Der Kunde emanzipiert sich
Die RFID-Technologie ist ideal, um zu verhindern, dass Kunden durch lange Wartezeiten abgeschreckt werden. Denn die intelligente Selbstbedienungslösung lässt dem Kunden die Wahl, entweder in der Schlange zu stehen und zu warten, weil er lieber ein Gespräch führen möchte, oder die Etiketten lesen zu lassen und das Geschäft schnell wieder zu verlassen.
Das Einkaufsverhalten der Verbraucher ändert sich rasant, und die Einzelhändler wollen an dieser Entwicklung teilhaben und neue, reibungslosere und schnellere Kundenerlebnisse bieten. Auf diese Weise wird das Einkaufserlebnis viel schneller und einfacher. Die meisten Referenzen finden sich in Asien, wo RFID-fähige Läden wegen ihrer Benutzerfreundlichkeit positiv aufgenommen wurden.
Decathlon und Zara setzen auf den mobilen Self-Checkout mit RFID-Technologie.
Im deutschen Einzelhandel gewinnt diese Technologie zunehmend an Bedeutung. Sowohl der Sportartikelhändler Decathlon als auch die Modemarke Zara nutzen RFID, um Bezahlprozesse zu vereinfachen und die Wartezeiten an klassischen Kassen zu reduzieren.
Bei Decathlon sind RFID-Tags standardmäßig an den Produkten angebracht. Kundinnen und Kunden können ihre Artikel an Self-Checkout-Lösungen erfassen und bezahlen, ohne jedes Produkt einzeln scannen zu müssen. Die Identifikation erfolgt automatisch, sobald sich die Ware im Erfassungsbereich befindet.
Ein ähnliches Prinzip wird auch bei Zara eingesetzt. Die Modemarke nutzt RFID-Tags an Kleidungsstücken, um mobile Self-Checkout-Prozesse zu ermöglichen. So können Produkte selbstständig erfasst und bezahlt werden, ohne den stationären Kassenbereich zu nutzen.
Neben der Beschleunigung des Bezahlvorgangs bietet RFID auch Vorteile für den Handel. Die berührungslose Erfassung ermöglicht eine präzise Nachverfolgung von Warenbewegungen und unterstützt die Bestandskontrolle sowie die Prozesse des Warenausgangs. Somit zeigt sich, dass sich der RFID-basierte Self-Checkout sowohl im Sport- als auch im Modeeinzelhandel einsetzen lässt.
Verstaubt? Von wegen!
Bibliotheken haben manchmal ein verstaubtes Image. Dabei haben sie die RFID-Technologie schon lange vor Decathlon und Neste eingesetzt. Selbstbedienung, zum Beispiel, ist für Bücherfreunde auf der ganzen Welt ein vertrauter Service. Auch hier werden Warteschlangen vermieden und das Personal hat einen schnellen Überblick.
Alle Bücher sind mit "Smart Labels" ausgestattet und meist stehen mehrere Scanner zur Verfügung. Hier kann der Kunde seinen Ausweis einscannen, seinen Stapel auflegen und alle Bücher im Stapel werden gleichzeitig gescannt. RFID wird auch auf Flughäfen eingesetzt, zum Beispiel, um aufgegebenes Gepäck zu lokalisieren. Verlorene Gegenstände können so schnell wiedergefunden werden.
Warum sich RFID lohnt
Geschäfte, die rund um die Uhr geöffnet haben, sollten aufhorchen. Aber auch andere Einzelhändler können die Zufriedenheit ihrer Kunden steigern. Haben Sie Kunden, die nicht gerne Schlange stehen? Diese und andere Gründe sprechen für den Einsatz von Selbstbedienungslösungen mit RFID, zumindest als Ergänzung zur herkömmlichen Kasse.
Diese und weitere Gründe sprechen für intelligente Selbstbedienung:
- Sicheres und schnelles Bezahlen an der Kasse erhöht die Kundenzufriedenheit.
- Beim RFID-basierten Self-Checkout werden alle Produkte in wenigen Sekunden gleichzeitig gescannt. So ist der Einkauf schnell erledigt.
- Als Händler profitiere ich von mehr Sicherheit vor Ladendiebstahl. Verluste durch Nachzählen bei der Rückgabe, Betrug oder Diebstahl von Geld sind ebenfalls ausgeschlossen.
- Durch den Einsatz der RFID-Technologie können mehr Kunden bedient werden. Zudem ermöglichen die platzsparenden Selbstbedienungskassen mehr Kapazität auf gleicher Ladenfläche.
- Und nicht zuletzt: Es sind immer genügend Kassiererinnen und Kassierer im Markt, auch zu Spitzenzeiten.
Wollen auch Sie Ihr Geschäft intelligent machen und in einen Smart Store verwandeln? Sprechen Sie uns an, wir von Smartstore heißen nicht umsonst so und haben mit unserem Partner https://www.sydesoft.de/ unzählige Projekte von klein bis groß und von einfach bis superkomplex realisiert.
Der bisher beschriebene Prozess zeigt vor allem die Nutzung der RFID-Technologie innerhalb eines gemeinsamen Systems. Dabei werden Produkte, die mit RFID-Chips ausgestattet sind, automatisch erkannt, sobald sie sich im Erfassungsbereich befinden. Die Identifikation erfolgt berührungslos und ohne aktiven Scanvorgang. Dadurch werden alle entsprechenden Artikel direkt einem gemeinsamen Warenkorb bzw. Datensatz zugeordnet.
Dieser Prozess kann gleichzeitig um eine kombinierte Nutzung von Barcode- und RFID-Technologie erweitert werden. In diesem Fall ist das System in der Lage, sowohl RFID-Chips als auch klassische Barcodes parallel zu verarbeiten. Produkte ohne RFID-Tag können weiterhin manuell per Barcode erfasst werden, während RFID-markierte Artikel automatisch erkannt werden. Beide Identifikationsarten werden systemseitig zusammengeführt und gemeinsam verarbeitet.
Dadurch ist es möglich, dass sich barcodebasierte und RFID-basierte Produkte gleichzeitig im gleichen Warenkorb befinden, ohne dass eine getrennte Behandlung erforderlich ist. Für nachgelagerte Prozesse ist es unerheblich, auf welchem Weg die Identifikation erfolgt ist, da alle Artikel in einer einheitlichen Datenstruktur abgebildet werden. Dies erlaubt gemischte Szenarien, insbesondere in Umgebungen, in denen RFID nur teilweise eingesetzt wird oder schrittweise eingeführt werden soll.
Der erweiterte Ansatz ermöglicht es, bestehende barcodebasierte Abläufe weiterhin zu nutzen und gleichzeitig RFID-Funktionalitäten zu integrieren. Auf diese Weise kann die automatische Erfassung ergänzt werden, ohne dass bestehende Prozesse vollständig verändert werden müssen. Der Prozess beschreibt somit eine RFID-basierte Grundfunktionalität, die optional um eine Barcode-Erfassung ergänzt werden kann.
Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Oder möchten Sie uns Ihr Feedback senden? Dann erreichen Sie uns über das Kontaktformular, per E-Mail an info@smartstore.com oder telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 10 und 16 Uhr unter der Nummer +4923153350.