Smartstore versus Woocommerce im Wordpress: was ist besser?
Donnerstag, 1. Juli 2021

Smartstore versus Woocommerce im Wordpress: was ist besser?

Shopsysteme gibt es jede Menge, doch im Detail unterscheiden sie sich in vielen Punkten. Shopbetreiber stehen da oft vor der Frage: welches Shopsystem nehme ich für meinen ersten Shop? Oder ich habe bereits einen Shop, und ich möchte das System wechseln. Welche Vorteile verspricht dann ein Umstieg?

Oft gehen die Gedanken von der Software “Wordpress mit Woocommerce” aus.

Wordpress versus Smartstore

Wordpress ist eines der bekanntesten Werkzeuge, mit dem eine Webseite per Browser erstellt und verwaltet werden kann. Los ging es Anfang der 2000er Jahre mit Weblogs, also Internet-Tagebüchern. Der Benutzer muss keinerlei technische Kenntnisse haben. Bilder und Inhalte können komplett über den Webbrowser verwaltet werden. Wordpress ist kostenlos und opensource. Man kann es auf dem eigenen Webserver installieren, bei Hostern fertige Installationen mieten oder bei wordpress.com in der Cloud nutzen. Zudem gibt es jede Menge an Software-Erweiterungen, Wordpress-Plugins genannt, die das ursprüngliche Wordpress um Funktionen erweitern. Eine davon: “Woocommerce”, was den Betrieb eines Webshops auf der Wordpress-Installation ermöglicht.

Bei der Shopsoftware Smartstore steht dagegen der E-Commerce im Vordergrund. Das bedeutet: die Funktionalitäten von A wie Artikel anlegen bis Z wie Zahlungen abwickeln sind sorgfältig ausgearbeitet und stehen bereits in der kostenlosen Open Source “Community Edition” zur Verfügung. Kommerzielle Software-Editionen und Services bieten dem Shopbetreiber professionelle Features und Support. Alles rund um Shop und Content wird über den Webbrowser verwaltet. Hunderte von Dateien können bequem per Browser in den Shop geladen werden. Zusätzlich gibt es umfangreiche Content-Management-Funktionen, vor allem mit dem Smartstore-Plugin “CMS Page Builder” on-top. Anwender benötigen auf auf diesem System keine Programmierkenntnisse. Für Smartstore wird ein gängiges Windows-Hosting benötigt. Auch in der Azure-Cloud von Microsoft kann die Shopsoftware laufen.

Checkliste: das bieten Smartstore und Woocommerce

[x] Kostenlose Shoplösung

[x] Offener Programmcode (Open Source)

[x] Kostenlose Themes als Gestaltungsvorlage für Shop

[x] installierbar auf eigenem Server

[x] auch verwendbar in der Cloud

Das sind die Vorteile von Woocommerce

  • riesige Community an Anwendern, Entwicklern
  • große Menge an Plugins
  • leichter Einstieg
  • für sehr kleine Shopprojekte ideal

Das sind die besonderen Vorteile von Smartstore

  • professionelle Community
  • sorgfältig ausgearbeitete Lösungen
  • hochwertiges Webdesign
  • ausgefeilte Workflows für Shopbetreiber
  • ideal für mittlere bis komplexe Shopprojekte

Vorsicht, Falle!

Ein Blick auf Druckstellen, die Shopbetreiber kennen müssen, bevor sie schmerzen.

Produktverwaltung

Smartstore hat schon ab der Community Edition eine komplette, leistungsfähige und unbegrenzte Produktverwaltung. Woo fehlen sehr viele Standardfunktionen. Die kommen per neuem Plugin, das dann käuflich zu erwerben ist und seine eigenen Updatezyklen hat. In Smartstore muss kein weiteres “Plugin” dazu, wenn es etwa um speziellere Themen wie Staffelpreise oder differenzierte Produktvarianten geht. Im Woo sind Shops und Updates intensiv zu betreuen. Ein wilder Plugin-Zoo! Schnell fallen Kosten für einen Woo/Wordpress-Experten an. Der Smartstore-Shopbetreiber spart dagegen viel Zeit und Nerven, denn alles ist hier strukturierter.

Suche

Ab Smartstore Professional Edition kommt Mega Search hinzu. Somit kann der Shopkunde nur drei, vier Buchstaben tippen und bekommt automatisch ergänzte Ergebnisse. Auch Vertipper werden in intelligente Vorschläge gewandelt. Und alles funktioniert einfach so. So etwas verkauft. Bei Woo ist dies nur durch externe Installation einer Software auf dem Server möglich, die laufend extern gewartet werden muss, und damit außerhalb der Reichweite von Shopbetreibern und Woo-Dienstleistern ohne spezialisiertes Knowhow.

Verkauf & Abwicklung

Smartstore bietet eine leistungsfähige Auftragsverwaltung und Unterstützung wie “Impersonisierung”: Auftrag im Namen des Kunden generieren und für ihn bestellen. Die Abwicklung der Aufträge und auftragsbezogenen Anfragen geht schnell von der Hand. Ein leistungsfähiges Mail-Vorlagensystem, selbstverständlich mehrsprachig und multishopfähig, ist ebenfalls im Smartstore enthalten.

Steuern

Sobald es größer wird: Das Thema Steuern ist für Woo nur über Plugins von Drittanbietern abgebildet. Wichtige Themen, wie der neue one-stop-shop, sind nur über Drittanbieter abgedeckt. Smartstore bietet dagegen vom ersten Tag Rechts- und Steuersicherheit.

Kunden und Benutzer

Woo verlässt sich auf die Wordpress-Benutzerverwaltung, und bringt “Kunde” und “Shop-Manager” als einzigen Einstellpunkt mit, letzterer darf alles im Shop ändern. Unzureichend für viele Szenarien. Smartstore dagegen verfügt in jeder Edition über beliebig erweiterbare Benutzergruppen und ein hierarchisches Rechtemanagement. Das bedeutet Support für Themen wie: Preise anzeigen nur für bestimmte Kundengruppen, Shop nur für registrierte Kunden, Schreibrechte für Shopbetreuer auf Warengruppenebene … fein granular in hunderten von vererbbaren Einzelrechten einstellbar. Einfach und doch vielfältig zugleich. Das eröffnet neue Wege der Arbeitsteilung und Sicherheit, auch beim Einzel-Onlineunternehmen.

Marketing

Besondere Marketingfunktionen sind bis auf die Wordpress-Contentverwaltung nicht im Woo enthalten. Das ist alles über weitere Plugins nachzurüsten. In Smartstore sind sie bereits ab Community reichlich vorhanden: etwa Bonuspunkte bzw. Belohnungs-System, Kundenrezensionen, Kundenauswertungen nach Bestellwert, Auftrags-, Versand- oder Zahlungsstatus, Umfragen, mehrsprachig, terminierbar, multishopfähig, Newsletter, Blogs und Shopnews. Mit dem integrierten Rule Builder kann vieles davon vom Shopbetreiber in Eigenregie individualisiert werden, ohne dass es weiterer Plugins und Programmierung bedarf.

Content Management

Wordpress sollte als Blogsystem eigentlich ausgezeichnete Funktionen mitbringen, um Inhalte zu managen. Doch dem ist nicht so. Vieles fehlt, zum Beispiel mehrsprachige Texte. Es ist out-of-the-box nicht möglich, in Woo und Wordpress einen multilingualen Shop zu bieten. Es benötigt ein weiteres Plugin “WPML”, das tief ins Innere der Blogsoftware eingreift und sich möglicherweise mit anderen Wordpress-Plugins “beißt”. Ganz anders in Smartstore, hier gibt es immer Multi Language und mit kostenlosen Sprachpaketen noch dazu.

Globalisierung

Woo kann nicht rechtssicher out-of-the-box verwendet werden. Die Lösung sind spezielle Plugins von Drittanbietern, die dem Woo das deutsche und europäische Versandhandelsrecht beibringen. Und wieder ein Stück zusätzliche Software, die ein Shopbetreiber im Blick haben muss, und für die es eher wolkige Garantie- und Leistungsversprechen gibt. Smartstore dagegen kommt in jeder Edition 100% rechtssicher daher, da es durch Trusted Shops vorzertifiziert ist.

Sicherheit

Durch die Vielzahl von notwendigen Drittanbieter-Plugins kann ein Woo-Shop leicht Sicherheitslücken aufweisen. Aber es bleibt immer ein zusammengestückeltes System. Oft sind es kostenlose Community-Plugins, die nicht zeitnah mit Sicherheitsupdates versorgt werden können. Smartstore wird dagegen pro-aktiv gepflegt und hat zusätzliche Sicherheitsfunktionalitäten, wie Honeypots und Geoblocker.

Performance

Geschwindigkeit ist Trumpf. Ab Smartstore Premium Edition erfolgt erweitertes Caching für extrem kurze Lade- und Reaktionszeiten. Bei Shops ab 1.000 Artikeln sinken die Such- und Antwortzeiten spürbar. Woo bricht dann ein und lahmt, insbesondere bei vielfältigen Variantkombinationen oder zahlreichen Warengruppen.

Fazit

Wenn es um sehr einfache Shops geht, und viel Zeit und Energie beim Shopbetreiber vorhanden ist, mag Woo die Lösung sein. Die Software ist vielleicht großteils lizenzkostenfrei. Der Shopbetreiber wird aber trotzdem zahlen: auf jeden Fall mit seiner Zeit und viel schlimmer: mit “Opportunitätskosten”, also unsichtbaren Verlusten durch entgangene Verkaufschancen. Je nach Umsatzpotential sind diese unterschiedlich zu gewichten. Ein kleiner Shop vom örtlichen Verein, mit 10 Fan-Shirts, wird 1 oder 2 Verkäufe per Woo weniger verschmerzen. Wenn es aber in Richtung Existenz und Unternehmensentwicklung geht, bilden die zahllosen Beschränkungen und Unzulänglichkeiten von Woo in vielen Fällen eine Hürde auf dem Weg zum erfolgreich wachsenden Shop. Der Shopbetreiber müsste zum Woo-Shopsoftware-Entwickler werden, was aus vielerlei Gründen nicht nötig und sinnvoll ist. Somit ist Smartstore die bessere Wahl.

Ihr Kommentar

Kommentare (2)

G
Gast | Vor 2 Monaten

Mal ehrlich man kann smartsrore doch nicht mit woocommerce vergleichen, das Tool ist eher für kleine Kunden gedacht. VG. Peter

S
Stefan | Vor 2 Monaten

Hallo Peter, exakt. Shopbetreibern und ihren technischen Ansprechpartnern ist das nicht immer so klar. Deshalb gibt es jetzt diesen Beitrag. Gruß, Stefan

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