DSGVO: Veralteter Webshop: 65.500 Euro Bußgeld
Mittwoch, 4. August 2021

DSGVO: Veralteter Webshop: 65.500 Euro Bußgeld

Ein Webshop, der seit 2014 nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt wurde, löste nach einer Datenschutz-Überprüfung eine erhebliche Strafzahlung aus. Gemäß Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) müssen personenbezogene Daten angemessen geschützt werden, und zwar nach aktuellem Stand der Technik.

Proaktiv im Datenschutz

Die DSGVO fordert ein vorausschauendes Handeln. Bereits vor der Datenverarbeitung müssen Risiken für personenbezogene Daten geprüft, abgewogen und durch entsprechende Vorkehrungen minimiert werden, beispielsweise indem Shopbetreiber die angebotenen Updates zeitnah einspielen. Wird dies unterlassen, drohen teure Konsequenzen.

Im konkreten Fall traf es einen Shopbetreiber aus Niedersachsen. Er meldete sich bei seiner Datenschutzbehörde wegen eines Datenschutzvorfalls. Das wurde zum Anlass genommen, genauer auf seinen Shop zu schauen.

Shopsoftware ohne Sicherheitsupdates

Sofort fiel auf: Die eingesetzte Shopsoftware xt:Commerce 2.0.4 SP 2.1 war veraltet auf dem Stand von 2014 und enthielt drastische Datenschutz-Mängel, wie etwa einfach gehashte Passwörter ohne zusätzliches “Salt”.

Auch der Softwarehersteller warnte öffentlich davor, diese Altsoftware weiter einzusetzen, schreibt die niedersächsische Datenschutz-Beauftragte im Tätigkeitsbericht 2020.

So könnte ein Angreifer relativ einfach die Klartext-Passwörter ermitteln und “im Erfolgsfall erhebliche (Folge-)Schäden anrichten”, auch über den Schaden am Webshop-Betreiber hinaus, auf anderen Systemen.

Es wäre auch, so die Behörde, kein unverhältnismäßiger Aufwand, die Shopsoftware per Update zu aktualisieren. Ein Bußgeld von 65.500 Euro wurde festgesetzt. Das hätte auch deutlich höher ausfallen können: einen Strafgeld-Rabatt gab es, weil der Shopbetreiber seine Kunden vor dem Bußgeldverfahren über einen notwendigen Passwortwechsel informiert hatte.

Was oft übersehen wird: die DSGVO verlangt neben aktuellem Schutzniveau ein Notfall- und Krisenkonzept. Verfügbarkeit personenbezogener Daten nach einem Crash muss in angemessener Zeit wiederhergestellt werden können. Ein Thema, das im Zuge diverser Hochwasser-Katastrophen der letzten Zeit aktueller wird.

Auch hier sind Shopbetreiber in der Pflicht, Datenschutz-Konzepte proaktiv im Vorfeld einzuführen und in ihrem Betrieb mit Leben zu füllen, wollen sie nicht erhebliche Bußen riskieren.

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