Omnichannel-Retail-Strategie, ganz nach Ihren Vorstellungen.
Lesen Sie hier, warum Sie als stationärer Händler Click & Delivery „Ship from Store“ nutzen sollten: Direktversand aus der Filiale an den Online-Besteller.
Ship from Store im Wettbewerb
Während Amazon und Zalando standardmäßig die Lieferung am selben oder nächsten Tag einführen, versuchen andere Marken, die Wartezeit für Verbraucher zu verkürzen.
Einzelhändler wie Zara und Target haben bereits mit dem Versand ab Ladengeschäft begonnen.
Sportartikel-Hersteller Nike testet in Zusammenarbeit mit Zalando den Direktversand aus seinen Berliner Filialen ab diesem Jahr.
Was bedeutet Ship from Store für lokale Händler?
Bei Ship from Store ist das Ladengeschäft das Versandzentrum.
Der Fulfillment-Prozess ändert sich: Einzelhändler nutzen den Waren-Bestand in ihren Filialen, um Online-Bestellungen abzuwickeln.
Diese Art der Auftragsabwicklung macht die Filiale zu einem virtuellen Distributionszentrum.
Die Bestellungen können von jedem beliebigen Kanal kommen, zum Beispiel dem Online-Shop, da es sich um einen echten Omnichannel-Prozess handelt.
Vorteile für Einzelhändler
Der Versand aus der Filiale ist für Einzelhändler in vielerlei Hinsicht von Vorteil:
- Effiziente Nutzung des Warenbestands: Anstatt mit Rabatten zu arbeiten, können Einzelhändler Umsätze zu Normalpreis maximieren, indem sie Bestände zur Erfüllung von Online-Bestellungen nutzen. So werden Verkaufschancen nicht mehr verpasst, nur weil ein Topseller im Hauptgeschäft ausverkauft ist, während er in einer anderen Filiale lagert.
- Vermeidung von „Vergriffen“-Meldungen: Mit einem System zur Verwaltung des Warenbestands können Händler die Verfügbarkeit von Artikeln kanalübergreifend sicherstellen. Nur weil ein Artikel im Lager nicht verfügbar ist, kann er dennoch im Geschäft für einen Verkauf bereitstehen.
- Sofortige Umsatzsteigerung: Die Nutzung von Ladenbeständen für Online-Bestellungen, die in Distributionszentren nicht vorrätig sind, führt zu sofortigen Umsatzsteigerungen von 10 bis 20 Prozent.
- Sinkende Versandkosten: Gleichzeitig sinken die Versandkosten für den Einzelhändler, da Sendungen aus dem zentralen Lager drastisch zurückgehen.
Kurzum: Die Filiale muss ein wichtiger Bestandteil der Omnichannel-Prozesse von Einzelhändlern werden.
Ship from Store kann den Umsatz spürbar steigern.
Diese Punkte müssen Sie für eine erfolgreiche Ship-from-Store-Strategie beachten
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Geeignete Prozesse
Stellen Sie sicher, dass geeignete Prozesse für den Versand aus den am besten geeigneten Filialen gelebt werden.
Die Warenverfügbarkeit muss in den beliebtesten und profitabelsten Filialen aufrechterhalten werden.
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Mehrbelastung der Filiale
Begrenzen Sie die Mehrbelastung und stellen Sie sicher, dass Mitarbeiter effektiv geschult und bereit sind, den Aufwand an Kommissionierung, Verpackung und Versand zu bewältigen.
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Positive Wahrnehmung und Anreize
Sorgen Sie dafür, dass die Filialen Ship from Store als eine positive Veränderung und nicht als Hindernis empfinden.
Verfahren müssen sicherstellen, dass Kommissionierung, Verpackung und Versand für Verkaufsprovisionen gutgeschrieben werden.
Schaffen Sie zudem Anreize, um die Versandziele der neuen Omnichannel-Kultur zu erreichen.
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Bestandstransparenz in Echtzeit
Damit Ship from Store optimal funktioniert, benötigen Einzelhändler eine 100%ige Echtzeit-Transparenz ihres gesamten Bestands über alle Kanäle hinweg.
SOMS, als Omnichannel-Lösung, gibt Ihnen diese entscheidende Sichtbarkeit.
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Einfache Retouren
Verbraucher erwarten kostenlose und einfache Retouren.
Legen Sie fest, ob Bestellungen, die von Ihrer Filiale geliefert wurden, persönlich zurückgegeben und/oder per Paketdienst an Filialen und Vertriebszentren geschickt werden können.
Wolt-Integration für Click & Delivery
Ergänzend zu den klassischen Omnichannel-Services wie Ship-from-Store, Click & Collect und Click & Meet erweitert die Wolt-Integration den Fulfillment-Prozess um die sofortige Zustellung auf der letzten Meile.
Kunden können ihre Bestellung nicht nur online aufgeben, in der Filiale abholen oder sich aus dem Filialbestand beliefern lassen, sondern erhalten ihre Einkäufe auf Wunsch innerhalb kürzester Zeit direkt nach Hause.
Dadurch entsteht ein durchgängiges „Click & Delivery“-Modell, das stationäre Bestände, digitale Verkaufskanäle und lokale Expresslogistik miteinander verbindet.
Händler steigern so ihre Reichweite, verbessern die Kundenzufriedenheit und schaffen ein Einkaufserlebnis, das die Vorteile von stationärem Handel, E-Commerce und Sofortlieferung in einer einzigen Plattform vereint.
Fazit: Die Zukunft des Einzelhandels ist Omnichannel
Online-Shopping wird auch nach der Pandemie bleiben.
Für eine erfolgreiche Ship-from-Store-Strategie ist die richtige technische Umsetzung von entscheidender Bedeutung.
Doch gerade kleine und mittelständische Unternehmen schrecken noch davor zurück.
Veränderungen erfordern Mut, eine gut durchdachte Strategie und einen kompetenten Dienstleister.
Vielen Unternehmen fehlt zunächst das technische Know-how oder vermeintlich die Zeit, sich dieses anzueignen.
Eine “fits-for-all”-Lösung gibt es nicht, denn jedes Unternehmen hat individuelle Eigenschaften.
Auch hier sollte die Digitalisierung als Chance gesehen werden, die es zu ergreifen gilt.
Die Investition lohnt sich, denn Konsumenten werden weiterhin die Vorteile des Online-Shoppings nutzen.
Um die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden zu gewinnen, gehört eine digitale Strategie längst zum Alltag.
Die Verknüpfung von analog und digital ist daher ein logischer Schritt.
