Wie smart und digital können 24/7 Walk-In-Store-Konzepte sein?

Seit dem Jahr 2022 erleben unbemannte Mini-Supermärkte, auch bekannt als Smart Stores 24/7, einen starken Aufschwung. Mittlerweile gibt es sieben verschiedene Modelle, die sich durch unterschiedliche Grade der digitalen Integration auszeichnen.

Mit dieser neuen Betriebsform können kleine Supermärkte an Standorten betrieben werden, an denen sich der Einsatz von Personal nicht lohnt. Darüber hinaus bieten die Stores die Möglichkeit, auch außerhalb der klassischen Öffnungszeiten bis hin zum 24/7-Betrieb zu öffnen. In der Kategorie Smart Stores 24/7 werden laut Prof. Dr. Stephan Rüschen (seit 2013 Professor für Lebensmittelhandel und Studiengangsleiter an der DHBW Heilbronn) derzeit sieben verschiedene Modelle angeboten, deren Customer Journey kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Merkmale unbemannter Märkte

Smart Stores 24/7 sind unbemannte Märkte, die aufgrund ihrer Konzeption rund um die Uhr geöffnet sein können. Sie weisen vier wesentliche Merkmale auf:

  • Der Betrieb erfolgt ohne Kassenpersonal, was bedeutet, dass Kunden ihre Einkäufe eigenständig abschließen müssen (Automated Self Service).
  • Diese Selbstbedienung ermöglicht es, die Stores zu Zeiten zu öffnen, in denen ein Betrieb mit Personal unprofitabel oder gesetzlich nicht gestattet wäre (z.B. nachts oder an Feiertagen).
  • Da es kein Kassenpersonal gibt, erfolgt die Bezahlung ausschließlich bargeldlos.
  • Vor der Nutzung des Stores müssen sich Kunden identifizieren, etwa durch eine Bankkarte, die Eingabe einer E-Mail-Adresse oder das Anlegen eines Kundenkontos.

Grab & Go

Grab & Go befindet sich noch in der Erprobungsphase. Die fortschrittliche Grab & Go-Technologie, die auf Computer Vision und Sensorfusion basiert und 2016 von Amazon in Seattle eingeführt wurde, befindet sich in Europa noch in der Testphase. Verschiedene Einzelhändler, darunter Rewe, Aldi, Tesco und Carrefour, haben Pilotprojekte gestartet, aber nur der polnische Anbieter Zabka betreibt bereits über 60 solcher Läden im Regelbetrieb. Amazon hingegen plant, seine Grab & Go-Stores wieder einzustellen.

Die Customer Journey hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Wurde anfangs noch eine App benötigt, ist der Zugang zu den Stores mittlerweile auch über eine Giro- oder Kreditkarte möglich. Aufgrund der hohen Kosten ist jedoch kurzfristig nicht mit einer flächendeckenden Verbreitung zu rechnen.

Self-Scanning

Self-Scanning dominiert die Technologie: Die Mehrheit der Smart Stores 24/7 setzt auf Self-Scanning-Lösungen. Die Kunden sind diese Technologie bereits aus dem stationären Handel gewohnt, was den Übergang zum unbemannten Einkaufen erleichtert. In Ländern wie Deutschland, Tschechien und Schweden gibt es bereits viele solcher Geschäfte, und die Betreiber planen eine ambitionierte Expansion, vor allem in ländlichen Gebieten, um Versorgungslücken zu schließen.

App-basierte Lösungen

App-basierte Lösungen für den Direktvertrieb: App-basierte Systeme eignen sich besonders für den Direktvertrieb, da sie geringe Hardwarekosten erfordern. Der Zugang zum Shop, das Scannen der Produkte und die Bezahlung erfolgen vollständig in der App. Dadurch sparen sich die Betreiber Investitionen in Self-Scanning-Technologien und können auch Artikel ohne GTIN über selbst erstellte QR-Codes verkaufen.

RFID-basierte Lösungen

RFID-basierte Lösungen sind auf dem Vormarsch: Eine praktische Alternative. Die RFID-Technologie, die bereits in traditionellen Geschäften von Textilhändlern wie Decathlon, Uniqlo und Zara eingesetzt wird, kommt auch in einigen Smart Stores 24/7 zum Einsatz, vor allem im Lebensmittelbereich. Vor allem für Metzgereien ist RFID sinnvoll, da sich damit auf Knopfdruck das Haltbarkeitsdatum überprüfen und die Lagerhaltung optimieren lässt.

Hybride und Cross-Channel-Lösungen

Hybride und Cross-Channel-Lösungen gewinnen an Bedeutung: Die Erfahrungen der letzten fünf Jahre mit dem unbemannten Betrieb von Filialen haben zur Entwicklung von Hybridmodellen geführt. Seit kurzem kombinieren einige Betreiber bemannte und unbemannte Öffnungszeiten. Dies könnte in Zukunft eine bevorzugte Lösung sein, um dem Wunsch mancher Kunden nach persönlichem Kontakt zu entsprechen. Während der bedienten Zeiten wird auch Bargeld akzeptiert, was vor allem in Deutschland von Vorteil ist, wo die Barzahlung nach wie vor relevant ist. Ergänzend können Kunden über QR-Codes auf den Online-Shop zugreifen oder Click & Collect-Lösungen wie bei DM integriert werden.

Roboterboxen

Roboterboxen als Alternative: Im Gegensatz zu den bisherigen Walk-in-Lösungen ermöglichen geschlossene Roboterboxen den Zugriff auf die Ware über ein Terminal. Die Bestellung wird im Hintergrund von Robotern kommissioniert und an einer Ausgabestation bereitgestellt. Verschiedene Anbieter wie Latebird oder VPS Roberta haben diese Technologien entwickelt. Diese Boxen sind besonders effizient, da Diebstahl ausgeschlossen ist.

Automaten-Stores

Automaten-Stores – Neue Entwicklungen: Auch die Automaten-Stores haben sich weiterentwickelt. Diese Konzepte nutzen mehrere Verkaufsautomaten, um ein breiteres Sortiment anzubieten, das über die klassischen Snacks hinausgeht und eine Art Nahversorgungsangebot darstellt. Solche Automaten-Stores finden sich sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten. Vor allem kleinere Betriebe und Hofläden setzen vermehrt auf diese Lösung.

Herausforderungen und Verbreitung

Die Einführung von Smart Stores 24/7 bringt einige Herausforderungen mit sich:

  • Eine benutzerfreundliche und einfache Customer Journey ist entscheidend.
  • Die Logistik der oft kleinen Stores mit begrenztem Lagerraum ist komplex.
  • Die Diebstahlprävention ist für fast alle Konzepte relevant.
  • Gesetzliche Vorgaben, insbesondere zur Sonntagsöffnung, müssen berücksichtigt werden, was bisher nur in zwei deutschen Bundesländern (Hessen und Mecklenburg-Vorpommern) vollständig geregelt ist.

Bisher sind Smart Stores 24/7 vor allem in ländlichen Gebieten zu finden. In Zukunft könnten sie aber auch an Tankstellen, in Hotels, Gewerbeparks und Innenstädten entstehen. Der Fokus liegt derzeit auf Lebensmitteln, die Technologien könnten aber auch für Non-Food-Sortimente eingesetzt werden. Aufgrund der unterschiedlichen Standortanforderungen ist davon auszugehen, dass alle genannten Technologien ihre Berechtigung haben und sich langfristig etablieren werden.

Smart Stores 24/7 sind aufgrund des Fachkräftemangels im Einzelhandel eine stark wachsende Nische. In Deutschland gibt es bereits mehr als 500 solcher Läden. Auch wenn sie vermutlich eine Nischenlösung bleiben werden, stellen sie eine wichtige Ergänzung zum traditionellen Lebensmitteleinzelhandel dar.

In diesem Blogeintrag möchten wir aufzeigen, wie unsere Software bereits heute in der Lage ist, neben den auf Computer Vision und Sensorfusion basierenden Möglichkeiten auch alle anderen Möglichkeiten zu nutzen.


Im Folgenden wird ein typisches Szenario für den Einsatz eines Self-Scanning-Systems dargestellt.

Walk-In Store Konzept


Das unbemannte Walk-In-Store-Konzept erlebt in Deutschland derzeit einen bemerkenswerten Aufschwung und revolutioniert zunehmend die klassische Nahversorgung. Als Vorreiter dieser Entwicklung öffnete eines der ersten Geschäfte dieser Art, "Teo", bereits im November 2020 seine Türen in Fulda. Dieser Schritt markierte den Beginn einer neuen Ära, und seitdem haben sich zahlreiche ähnliche, technologisch fortschrittliche Ladenkonzepte im ganzen Bundesgebiet etabliert. Diese vollautomatisierten Geschäfte zeichnen sich durch eine erstaunlich breite Palette von Produkten aus, die weit über das Nötigste hinausgeht: Das Angebot reicht von schnellen Snacks und gekühlten Getränken über frische Lebensmittel bis hin zu Drogerieartikeln und anderen wichtigen Alltagsgegenständen. Damit bieten sie eine maximal flexible Einkaufsmöglichkeit für eine heterogene Kundschaft – sei es für Berufstätige, die vor dem Büro noch eilig etwas besorgen müssen, für Studenten an der Uni, für Pendler auf dem späten Heimweg oder für Anwohner in Wohngebieten ohne direkten Supermarkt-Zugang. Ihre uneingeschränkte 24/7-Verfügbarkeit, oft gekoppelt mit smarten Zutritts- und Bezahlsystemen, macht sie zu einer modernen, effizienten und äußerst bequemen Lösung für den täglichen Bedarf vieler Menschen, die unabhängig von starren Ladenöffnungszeiten bleiben wollen.


Wo intelligente Technologien effizient eingesetzt werden

Smartstore Technologie Einsatz


Die wahre Intelligenz hinter diesen innovativen Einzelhandelskonzepten ergibt sich jedoch weit über das Offensichtliche hinaus aus dem gezielten Einsatz fortschrittlicher Technologien, allen voran spezialisierte Softwarelösungen wie Smartstore. Smartstore hat das Einkaufserlebnis tiefgreifend transformiert, indem es den gesamten physischen Verkaufsraum und seine Inhalte – von detaillierten Produktinformationen bis hin zum Bezahlvorgang – direkt auf das Smartphone des Benutzers verlagert. Durch die nahtlose Integration solcher Technologien wird das Einkaufserlebnis nicht nur prozessual effizienter, sondern auch spürbar moderner, intuitiver und anwenderfreundlicher gestaltet.


24/7-Walk-In-Store-Konzepte sind weit mehr als nur ein kurzfristiger Trend

Zukunft der Walk-In Stores


Die 24/7-Walk-In-Store-Konzepte sind eine innovative und zukunftsorientierte Entwicklung im Einzelhandel und weit mehr als nur ein kurzfristiger Trend. Während der regulären Geschäftszeiten (z. B. Montag bis Samstag, 7:00-20:00 Uhr) können diese Geschäfte mit reduziertem Personal betrieben werden. Kunden haben hierbei die Möglichkeit, an besetzten Kassen zu bezahlen. Außerhalb dieser Zeiten tritt das Konzept in eine neue Phase: Der Laden wird unbemannt, und alle Einkaufsvorgänge werden automatisiert abgewickelt. Dieses Modell bietet Händlern erhebliche Vorteile: Sie können einen erweiterten Service anbieten und ihr Geschäft auch in Zeiten geringer Kundenfrequenz geöffnet halten. Dies ist eine Win-Win-Situation für Kunden und Händler gleichermaßen.


Die Customer Centricity

Kundenorientierung und Customer Journey


In der heutigen, schnelllebigen Zeit spielt die Personalisierung im Einzelhandel – und hier ganz besonders in innovativen 24/7-Stores – eine absolut entscheidende Rolle für den langfristigen Erfolg. Es reicht nicht mehr aus, Waren einfach nur anzubieten; vielmehr geht es darum, die spezifischen, individuellen Interessen und die persönlichen Perspektiven der Kunden genau zu verstehen und zu berücksichtigen, um ihnen ein wirklich maßgeschneidertes und nahtloses Einkaufserlebnis zu bieten. Der entscheidende Ausgangspunkt für diese personalisierte Customer Journey ist in den meisten Fällen der Account des Kunden. Bei der Gestaltung dieser digitalen Schnittstelle sollte das Hauptaugenmerk unbedingt darauf liegen, ein detailliertes und aussagekräftiges Kundenprofil zu erstellen. Dabei ist es unerlässlich, sich konsequent auf eine Mobile-First-Strategie zu konzentrieren, da der Großteil der Interaktionen heutzutage über Smartphones stattfindet. Ein wirklich tiefes Verständnis für den Kunden erlangt man jedoch nur durch das kontinuierliche Sammeln und Analysieren von Informationen über dessen Einkaufsverhalten, Vorlieben und aktuelle Bedürfnisse. Jeff Bezos' berühmte Betonung, das "kundenorientierteste Unternehmen der Welt" werden zu wollen, unterstreicht eindrucksvoll den enormen Stellenwert von echter Customer Centricity. In diesem Sinne sollte der strategische Fokus jedes modernen Unternehmens stets darauf liegen, den Kunden konsequent ins Zentrum aller unternehmerischen Überlegungen und operativen Aktivitäten zu stellen, um nachhaltige Kundenbindungen aufzubauen.


Der Verkaufsraum

Moderner Verkaufsraum


Der Verkaufsraum der Zukunft markiert den Beginn einer neuen Ära im Einzelhandel und verkörpert eine intelligente, vollautomatisierte Art des Einkaufens. In dieser visionären Umgebung lösen sich traditionelle Beschränkungen vollständig auf: Es gibt keine starren Öffnungszeiten mehr, sodass Kunden die absolute Freiheit genießen, zu jeder beliebigen Tages- und Nachtzeit sowie an 365 Tagen im Jahr ihre Besorgungen zu erledigen. Der gesamte Einkaufsprozess ist dabei konsequent auf maximale Autonomie und Effizienz ausgelegt. Durch den bewussten Verzicht auf Präsenzpersonal und die intuitive Steuerung über großflächige Touchscreens oder die nahtlose Integration des eigenen Smartphones wird die Produktauswahl nicht nur vereinfacht, sondern auch beschleunigt. Lange Warteschlangen an Kassen gehören der Vergangenheit an, während die kontaktlose Bezahlung via NFC oder Mobile Wallet für einen reibungslosen, sicheren und schnellen Abschluss sorgt. Um das Kundenerlebnis weiter zu optimieren und einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen, wird das Konzept durch digitale Mehrwerte wie flexible Guthabenkonten und attraktive, sofort einlösbare Gutscheinaktionen abgerundet. Dieser smarte Verkaufsraum schafft somit eine ganzheitliche Einkaufswelt, die kompromisslos auf Bequemlichkeit, Schnelligkeit und den Einsatz modernster Technologie setzt, um den hohen Ansprüchen des modernen Konsumenten gerecht zu werden.


Der Online Shop

Online Shop Integration


Moderne Online-Shops legen heutzutage extrem großen Wert auf ein ganzheitliches und optimiertes Kundenerlebnis, die sogenannte User Experience. Im Zentrum steht dabei eine leistungsstarke Produktverwaltung, die weit mehr als nur Standardfunktionen bietet. Essenziell sind hierbei eine präzise Überwachung und Synchronisation des Lagerbestands in Echtzeit sowie hochflexible Preismodellierungsoptionen. Händler können so mühelos komplexe Staffelpreise für Großabnehmer oder zeitgesteuerte Aktionspreise für Marketingkampagnen realisieren. Um die Produkte emotional aufzuladen, werden interaktive Inhalte wie hochauflösende Produktvideos und 360-Grad-Ansichten integriert. Zur aktiven Umsatzsteigerung greifen intelligente Systeme auf verkaufsfördernde Maßnahmen wie dynamisches Cross-Selling und Checkout-Selling zurück. Zudem ermöglichen spezielle Produktkonfigurationen wie Gruppenprodukte und attraktive Produkt-Bundles, den Warenkorbwert gezielt zu erhöhen. Ein herausragendes technisches Merkmal ist die Multishop-Fähigkeit: Sie erlaubt es Händlern, mehrere getrennte Shops (z. B. für verschiedene Marken oder Länder) effizient und zentral aus einer einzigen Administrationsoberfläche heraus zu steuern. Auch im sensiblen Bereich der Zahlungsabwicklung überzeugt das System durch Vielfalt und Sicherheit. Neben den Marktführern wie Amazon Pay, unzer, PAYONE und PayPal stehen über 100 weitere, teils spezialisierte Zahlungsschnittstellen zur Verfügung, um jedem Kunden die präferierte Zahlart anzubieten.


Kaufen mit smartem Selfservice

Smart Selfservice


Das Kaufen mit smartem Selfservice revolutioniert die Art und Weise, wie Verbraucher Produkte erwerben. Die moderne Technologie ermöglicht es den Kunden, von einer beeindruckenden Bandbreite von Produkten zu wählen. Das reicht von Grundnahrungsmitteln wie Kaffee bis hin zu exklusiveren Produkten wie Champagner und von alltäglichen Bedarfsartikeln wie Blasenpflastern bis hin zu spezialisierten Waren wie Kuckucksuhren und Spirituosen. Diese Vielfalt spricht eine breite Palette von Kundensegmenten an, sei es der ökologisch bewusste Käufer, der Tierfreund, der Spontaneinkäufer oder der Gourmet-Enthusiast. Die Zielgruppen sind vielfältig und reichen von Reisenden und Studenten bis hin zu preisbewussten Käufern sowie Langschläfern und Frühaufstehern. Doch smarte Selfservice-Technologien sind nicht nur auf den Einzelhandel beschränkt. Sie finden auch Anwendung in anderen Bereichen, wie der Verpflegung am Arbeitsplatz, und bieten innovative Lösungen für Tankstellen. Es ist klar, dass diese Technologien die MEGA-Trends und Erfolgsfaktoren für die Zukunft der Selbstbedienung darstellen. Mit ihrer Vielseitigkeit, Anpassungsfähigkeit und dem Fokus auf den Kundenkomfort zeigen sie den Weg für die Weiterentwicklung des Einzelhandels und anderer Branchen. Smart Selfservice steht für eine Zukunft, in der Einkauf und Dienstleistung bequemer, schneller und maßgeschneiderter denn je sind.


Warenbestände up to date

Warenbestandsmanagement


Die präzise Überwachung und effiziente Verwaltung von Warenbeständen in modernen Verkaufsautomaten wird heutzutage durch den gezielten Einsatz fortschrittlicher IoT- (Internet of Things) und Telemetrielösungen revolutioniert. Diese innovativen Technologien fungieren nicht bloß als Hilfsmittel, sondern als umfassendes, zentrales Managementsystem, das eine nahtlose und stabile Verbindung zwischen den Automaten, intelligenten Kühlschränken und den verantwortlichen Betreibern herstellt. Dabei nimmt Smart IoT eine Schlüsselrolle ein: Es vernetzt sämtliche Verkaufsstellen intelligent miteinander, völlig unabhängig davon, ob sich diese konzentriert an einem einzigen Standort befinden oder über diverse geografische Standorte verteilt sind. Für die Betreiber resultiert daraus ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, da sie über mobile Endgeräte wie ihr Smartphone jederzeit und von überall aus eine transparente Echtzeit-Übersicht über den aktuellen Warenbestand erhalten. Sie können somit unmittelbar identifizieren, welche Artikel zur Neige gehen oder bereits ausverkauft sind, und erhalten zudem automatisierte Benachrichtigungen über anstehende Wartungstermine oder technische Unregelmäßigkeiten eines bestimmten Automaten. Durch die Implementierung dieser Technologien wird die gesamte Verwaltung der Automatenflotte wesentlich effizienter gestaltet; Betreiber können unnötige Anfahrten vermeiden, ihre Logistik optimieren und proaktiv sowie in Echtzeit auf die dynamischen Bedürfnisse des Marktes und der Konsumenten reagieren.


Scan & Go und mehr

Scan and Go


Das Einkaufen mit dem Smartphone hat den stationären Einzelhandel grundlegend revolutioniert, wobei insbesondere das innovative "Scan & Go"-System eine Vorreiterrolle einnimmt. Im deutlichen Unterschied zu vielen Systemen, die aktuell auf dem Markt verfügbar sind, hebt sich unsere Lösung durch ein entscheidendes Merkmal ab: den kompletten Verzicht auf eine separate, native App. Dies bedeutet, dass Kunden keine umständlichen und oft als Barriere empfundenen Downloads aus den App-Stores tätigen müssen, um den Service nutzen zu können. Dieser barrierefreie Zugang verringert nicht nur den initialen Aufwand für den Konsumenten drastisch, sondern erhöht gleichzeitig die spontane Akzeptanz und die Nutzungsrate signifikant. Dieses technologisch schlanke Konzept bietet aber vor allem dem Shopbetreiber enorme strategische und finanzielle Vorteile. Er kann auf hochkomplizierte, wartungsintensive und möglicherweise fehleranfällige Prozesse verzichten, die sonst zwingend für die tiefe Integration einer App an das bestehende ERP- oder Warenwirtschaftssystem notwendig wären. Dies eliminiert zudem die hohen Investitionskosten, die üblicherweise für die Entwicklung, Pflege und Updates einer zusätzlichen Applikation anfallen würden. Um das Einkaufserlebnis weiter zu optimieren und den modernen Kundenbedürfnissen gerecht zu werden, unterstützt unsere Smart PWA (Progressive Web App) eine ganze Reihe von hybriden Workflows im Einzelhandel. Dazu zählen etablierte Konzepte wie "Click & Collect", "Click & Meet" und viele weitere flexible „& Go“-Optionen. Das übergeordnete Ziel ist es, den Kunden ein nahtloses, vielseitiges und maximal komfortables Einkaufserlebnis zu bieten, das die Vorteile des Online-Shoppings perfekt mit dem stationären Handel verbindet.


Smart MDM & Smart CRM

MDM und CRM Systeme


Mit der umfassenden Softwarelösung von Smartstore sind Unternehmen in der Lage, ihre kritischen Geschäftsprozesse durch eine hochmoderne Stammdatenverwaltung (Master Data Management, MDM) sowie ein ausgefeiltes Kundendatenmanagement (Customer Relationship Management, CRM) nachhaltig zu optimieren. Das Smart MDM-System von Smartstore fungiert dabei als zentrale Schaltzentrale, die es erlaubt, sämtliche digitalen Stammdaten – von Produktinformationen bis hin zu Lieferantendaten – in einer einzigen, intuitiven Anwendung zu bündeln. Dies eliminiert Datensilos und bietet den entscheidenden Vorteil, dass Unternehmen ihre operative Effizienz signifikant steigern können. Durch die Verwaltung aller Informationen in einem zentralen Repository (Single Point of Truth) wird die Datenkonsistenz gewahrt, während Schnittstellen eine nahtlose Synchronisation mit bestehenden ERP- oder Warenwirtschaftssystemen in Echtzeit ermöglichen. Ergänzend dazu schafft das Smart CRM-Modul von Smartstore eine leistungsstarke Plattform zur Aggregation und Zentralisierung aller kundenbezogenen Interaktionen und Datenpunkte. Fortgeschrittene Funktionen wie die Vereinheitlichung von Kundenprofilen über verschiedene Kanäle hinweg, detaillierte Kundendatenmodellierung sowie Tools für Echtzeit-Personalisierung und Prozessautomatisierung sind tief in das System integriert. Indem alle Kundendaten an einem zentralen Ort zusammenlaufen, erhalten Unternehmen eine 360-Grad-Sicht auf ihre Zielgruppen, wodurch sich Maßnahmen zur Datenpersonalisierung, granularen Datensegmentierung und komplexen Marketingautomatisierung nicht nur problemlos, sondern auch hocheffizient umsetzen lassen. Die synergetische Verbindung beider Systeme bietet somit eine kohärente, skalierbare und effektive Gesamtlösung für die strategische Verwaltung und gewinnbringende Nutzung von Unternehmens- und Kundendaten im digitalen Zeitalter.


Kassensystem für Zahlungsannahme und Umsatzverfolgung

Kassensystem


Das Kassensystem ist weit mehr als eine reine Registrierkasse; es fungiert als umfassende zentrale Lösung für den gesamten Zahlungsverkehr und die detaillierte Umsatzverfolgung im modernen Einzelhandel. Es wurde mit höchster Sorgfalt entwickelt, um ein breites Spektrum an Anforderungen präzise abzubilden: Es erfüllt die Erwartungen der Kunden an schnelle Abwicklungen, unterstützt Mitarbeiter durch intuitive Bedienbarkeit und gewährleistet gleichzeitig die strikte Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben der Finanzbehörden. Durch seine enorme Vielseitigkeit und hohe Anpassungsfähigkeit ermöglicht das System eine nahtlose und störungsfreie Integration in die täglichen Abläufe des Handelsgeschäfts.

Als flexible Ergänzung zu digitalen Zahlwegen ist alternativ auch die vollumfängliche Annahme von Bargeld jederzeit möglich, um allen Kundenwünschen gerecht zu werden. Der Cash-Desk der renommierten Firma GeWeTe repräsentiert eine hochmoderne Bezahlstation für den Einzelhandel, die den gesamten Bezahlvorgang an der Kasse intelligent automatisiert. Durch den gezielten Einsatz fortschrittlicher Technologie zur Abwicklung von Bargeldzahlungen hilft der Cash-Desk effektiv dabei, Wartezeiten im Kassenbereich signifikant zu reduzieren und die operative Effizienz spürbar zu steigern. Er bietet maximale Flexibilität durch sein hybrides Konzept, das sowohl den Einsatz als reine Selbstbedienungskasse als auch den bedienten Modus mit Personal ermöglicht, was nachhaltig zur Verbesserung des Kundenerlebnisses beiträgt. Zudem sorgt die Minimierung des manuellen Bargeldhandlings durch geschlossene Kreisläufe für ein deutlich hygienischeres Arbeiten und schafft ein sichereres Umfeld, das Differenzen und Diebstähle im Einzelhandel minimiert.


Digital Touchpoint – interaktive Informationsflächen für den Store

Digital Touchpoint


In der heutigen modernen Handelslandschaft sind Kunden daran gewöhnt, jederzeit umfassende Informationen über das Internet abzurufen. Diese Erwartungshaltung umfasst detaillierte Produktbeschreibungen, technische Spezifikationen sowie authentische Kundenbewertungen, die sicherstellen, dass ein Artikel exakt den individuellen Anforderungen entspricht. Diese gewohnte Online-Transparenz und Informationstiefe lässt sich nun nahtlos in den stationären Einzelhandel übertragen: Durch die Integration intelligenter, digitaler Kiosksysteme wird das Einkaufserlebnis am Point of Sale revolutioniert. Solche interaktiven Terminals ermöglichen es den Kunden, direkt im Geschäft tiefgehende Produktinformationen abzurufen, die weit über die Angaben auf dem Preisschild hinausgehen. Ein besonderer Mehrwert entsteht durch die Möglichkeit der virtuellen Fachberatung: Kunden können sich live und direkt vor Ort per Videochat mit spezialisierten Beratern verbinden lassen, selbst wenn diese physisch nicht in der Filiale anwesend sind. Für regionale Einzelhändler eröffnet dies neue Chancen, insbesondere durch die automatisierte Präsentation von passendem Zubehör oder ergänzenden Produkten (Cross-Selling), was den durchschnittlichen Warenkorbwert steigern kann. Zudem wird das Problem begrenzter Lagerflächen und fehlender Bestände gelöst: Sollte ein gewünschtes Produkt oder eine bestimmte Größe nicht vorrätig sein, fungiert das Kiosksystem als „verlängerte Ladentheke“. Der Kunde kann den Artikel dank der Systemanbindung sofort bestellen und sich diesen bequem nach Hause liefern lassen. Dieser hybride Ansatz schafft eine perfekte Symbiose aus der haptischen Erfahrung des traditionellen Einkaufs und der grenzenlosen Verfügbarkeit des modernen E-Commerce, wodurch beide Welten intelligent und kundenorientiert miteinander verschmelzen.


Vorteile der Grab & Go und Scan & Go-Technologie mit Smart Checkout

Smart Checkout Technologie


Die innovative Smart Checkout-Technologie revolutioniert den stationären Handel durch zwei herausragende Schlüsselfunktionen: Scan & Go sowie Grab & Go. Mit diesen fortschrittlichen Lösungen können Kunden rund um die Uhr in unbemannten Geschäften einkaufen, indem sie Produkte entweder bequem direkt am Regal mit ihrem Smartphone scannen oder sie einfach auf speziell markierte Sensorflächen legen. Dies ermöglicht ein völlig reibungsloses und bei Bedarf komplett kontaktloses Einkaufserlebnis (hands-free), welches – im Gegensatz zu vielen Konkurrenzsystemen – ganz ohne invasives Kamera-Tracking auskommt. Ein entscheidender Vorteil für registrierte Kunden ist der nahtlose Check-out-Prozess: Sie können den Laden nach dem Einkauf einfach verlassen, da die Abrechnung automatisch im Hintergrund erfolgt, ohne dass ein Stopp an einer physischen Kasse nötig ist. Neben der Effizienzsteigerung sorgt Smart Checkout für eine signifikante Verbesserung des allgemeinen Kundenerlebnisses. Die Technologie eliminiert Warteschlangen, verkürzt die Einkaufszeit drastisch und bietet maximale Flexibilität durch diverse integrierte Zahlungsoptionen. Kunden genießen die Freiheit, in ihrem eigenen Tempo einzukaufen und ihre bevorzugte Zahlungsmethode zu nutzen. Abschließend wird der Prozess durch die automatische Bereitstellung digitaler Quittungen optimiert, was nicht nur umweltfreundlicher ist, sondern dem lästigen Sammeln von Papierbelegen endgültig ein Ende setzt.


Cloud-Plattform: Zufriedenere Filialkunden dank IoT-Sensorik

Cloud Plattform IoT Sensorik


IoT-Sensoren und leistungsfähige Cloud-Plattformen erweisen sich zunehmend als unverzichtbare Schlüsselkomponenten, um die Kundenzufriedenheit in Filialgeschäften nachhaltig zu steigern und das Einkaufserlebnis zu optimieren. Die alltäglichen Herausforderungen, die beispielsweise leere Verkaufsautomaten oder durch Temperaturschwankungen beeinträchtigte Tiefkühlprodukte für Kunden darstellen, können durch die Integration dieser fortschrittlichen Technologien erfolgreich und präventiv angegangen werden. Die technische Lösung besteht darin, spezialisierte IoT-Sensoren an einer Vielzahl von Geräten und Infrastrukturen im Geschäft anzubringen; dazu gehören unter anderem Eingangstüren, Verkaufsautomaten, Tiefkühlautomaten, Kühlschränke, intelligente Regale, Kassenbereiche und andere relevante Einrichtungen. Diese Sensoren sind darauf spezialisiert, den Betriebszustand und die Umgebungsvariablen dieser Geräte kontinuierlich und in Echtzeit zu überwachen. Wenn vordefinierte Schwellenwerte für bestimmte Parameter, wie beispielsweise eine kritische Temperaturabweichung oder ein zu niedriges Bestandsniveau, unter- oder überschritten werden, übertragen die Sensoren diese vitalen Informationen automatisch an eine verwaltete IoT-Cloud-Plattform, um sofortige Gegenmaßnahmen zu ermöglichen.


Altersbeschränkt verkaufen 18+

Altersbeschränkter Verkauf


Um die gesetzlichen Vorgaben zum Jugendschutz strikt einzuhalten und sicherzustellen, dass Minderjährige keinen Zugriff auf den Verkaufsraum oder spezifische Waren erhalten, die ausschließlich Erwachsenen vorbehalten sind, erweist sich der Einsatz moderner biometrischer Lösungen als äußerst effektiv. Diese Technologien ermöglichen den rechtssicheren und automatisierten Verkauf von sensiblen Waren wie Alkohol, Tabakwaren oder E-Zigaretten an Personen ab 18 Jahren. Wir präsentieren Ihnen hierzu vier konkrete und praxisnahe Umsetzungsszenarien:

  • Erstens lässt sich die Technologie direkt in Verkaufsautomaten oder moderne Selbstbedienungskassen (Self-Checkout-Terminals) integrieren, um den Verkauf von Produkten mit Altersbeschränkungen autonom zu regulieren, ohne dass Personal dauerhaft anwesend sein muss.
  • Zweitens kann eine präzise Gesichtserkennung bereits für die Zugangskontrolle am Ladeneingang genutzt werden, um Personen unter 18 Jahren den physischen Zutritt zum Geschäft von vornherein zu verwehren – eine ideale Lösung für spezialisierte Fachgeschäfte.
  • Drittens ermöglicht eine anonyme Altersschätzung den Verkauf von Produkten mit Altersbeschränkung unter Wahrung der Privatsphäre; dabei wird beispielsweise ein amtlicher Ausweis vor eine Kamera gehalten und eine Künstliche Intelligenz entscheidet in Echtzeit durch einen Abgleich, ob der Artikel verkauft werden darf.
  • Viertens besteht die Option, Personenfotos – selbstverständlich unter strikter Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und mit expliziter Einwilligung – vorab in einer Datenbank zu speichern. Dies ermöglicht eine schnelle und komfortable Freigabe von Waren für registrierte Kunden, sei es an Automaten oder im persönlichen Verkauf, und kann technologisch auch zur automatischen Steuerung von Türen eingesetzt werden.

Zusammenfassend bieten diese biometrischen Sicherheitslösungen eine überaus effektive Methode, um den Verkaufsprozess von Produkten mit Altersbeschränkungen zu automatisieren, zu regulieren und dabei zweifelsfrei sicherzustellen, dass nur volljährige Kunden Zugang zu diesem Sortiment erhalten.


Self-Scanning (Scan & Go) mit dem eigenen Smartphone nutzen

Self Scanning Smartphone


Unsere hochmoderne Smart PWA wurde speziell konzipiert, um das Einkaufserlebnis in 24/7-Stores umfassend zu optimieren und sämtliche Funktionen bereitzustellen, die für einen reibungslosen Ablauf erforderlich sind. Da das komplette Warensortiment übersichtlich als Online-Shop visualisiert wird, können Kunden die Produkte ganz bequem direkt am Regal mit ihrer Smartphone-Kamera scannen und sofort in den digitalen Warenkorb legen. Der Abschluss des Einkaufs gestaltet sich dabei äußerst flexibel: Er kann entweder direkt online oder via QR-Code unter Rückgriff auf die sicher hinterlegten Zahlungsdaten erfolgen. Alternativ bieten wir für maximale Unabhängigkeit die Möglichkeit einer sofortigen, bargeldlosen Bezahlung an einem Zahlungsterminal, bei der gängige Giro- und Kreditkarten akzeptiert werden.


Fazit

Die Einführung von autonomen Supermärkten und rund um die Uhr geöffneten Smart Stores markiert nicht nur einen flüchtigen Trend, sondern den Beginn einer fundamentalen neuen Ära im Einzelhandel. In einer dynamischen Welt, in der Technologie und Innovation zunehmend im Mittelpunkt unseres Alltags stehen, bieten diese futuristischen Konzepte den Kunden ein unvergleichliches, nahtloses Einkaufserlebnis und setzen völlig neue Maßstäbe für die Versorgungsstrukturen der Zukunft. Durch den Wegfall klassischer Kassenbereiche und die Unabhängigkeit von starren Öffnungszeiten gewinnt der Konsument an Flexibilität und Zeit. Die rasanten Fortschritte in diesem Bereich, getrieben durch künstliche Intelligenz und Sensortechnik, werden zweifellos dazu beitragen, dass der Einkauf bequemer, effizienter und durch interaktive Elemente auch aufregender wird. Dabei werden die Einzelhändler weiterhin bestrebt sein, die Erwartungen ihrer Kunden durch personalisierte Angebote und maximalen Servicekomfort zu übertreffen. Die Zukunft des Einkaufens verspricht somit eine aufregende Reise durch eine Welt, in der Technologie und Bequemlichkeit in perfekter Symbiose verschmelzen.


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