Commerce News: Trends, die den B2B-Handel im Jahr 2020 bestimmen werden
Freitag, 20. Dezember 2019

Commerce News: Trends, die den B2B-Handel im Jahr 2020 bestimmen werden

Welche Trends werden den B2B-E-Commerce im Jahr 2020 vorantreiben? Wir haben uns mit dieser Frage beschäftigt und fassen die Top-Trends 2020 für den B2B-Handel zusammen. Eines lässt sich schon im Voraus sagen: B2B-E-Commerce-Plattformen müssen zunehmend zum Schweizer Messer werden, um für die vielfältigen Anforderungen der Zukunft gerüstet zu sein. Konzepte wie Punchout und Headless Commerce, aber auch B2B-Marktplätze und Kunden im Omnichannel werden die Branche verändern. Hier sind also die B2B-E-Commerce-Trends 2020, auf die sich der Handel im Geschäftskundenbereich einstellen sollte.

#1 Individuelle Plattformlösungen auf dem Vormarsch

Eine Einheitsgröße für alle ist längst überholt. Viele Unternehmen müssen mehr als je zuvor ihre Nische finden, um weiterhin erfolgreich zu sein. Außergewöhnliche Geschäftsmodelle und ein hoher Grad an Spezialisierung erfordern maßgeschneiderte IT, Prozesse, Schnittstellen und technische Integrationen. Dies zeigt sich besonders im E-Commerce, denn der Wandel vom Shop zur intelligenten Plattform vollzieht sich rasant. Der klassische Online-Shop verliert an Bedeutung. Vom Backend durch eine API-first-Strategie losgelöste Frontends, die den Nutzern ein immer besseres Einkaufserlebnis ermöglichen, Smart Shopping in sozialen Netzwerken, ERP-Systeme für einen bestimmten Nischenmarkt oder neue Marktplätze für Branchensegmente. Die Anforderungen an individuelle Lösungen für E-Commerce-Plattformen steigen.

Kann ich diese Anforderung mit Smartstore umsetzen? Ja, das ist möglich. Siehe Blogbeiträge:

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„Hybrid CMS“ ist alles besser, viel besser als nur Headless  

#2 B2B-Onlineshops werden zu Serviceplattformen

Das Einkaufen im B2B-E-Commerce verlagert sich auf das Internet. Dennoch ist der persönliche Kontakt mit dem Händler für viele Kunden immer noch ein fester Bestandteil. Dies liegt vor allem daran, dass die online angebotenen Informationen oft nicht alle Fragen der Kunden beantworten. 76 Prozent der B2B-Kunden möchten vor dem Kauf eines neuen Produkts mit einem persönlichen Vertriebsmitarbeiter Kontakt aufnehmen. 52 Prozent suchen diese Beratung, wenn ein Produkt neue Spezifikationen hat.

Im Jahr 2020 geht der Trend im B2B-E-Commerce weg von reinen Online-Shops hin zu Plattformen. Diese Plattformen kombinieren E-Commerce mit einem geeigneten Angebot an Dienstleistungen. Kunden finden daher auf den B2B-Plattformen nicht nur Informationen und Spezifikationen zum Produkt. Sie können auch Beratungstermine vereinbaren oder zum Produkt passende Dienstleistungen, wie z.B. Online-Schulungen, buchen. 

Kann ich mit Smartstore meinen Shop oder besser gesagt meine Webseite so individualisieren, um das oben geschriebene zu erreichen? Ja, das ist kein Problem. Siehe Blogbeiträge:

Feature Talk: Der neue Smartstore CMS-PageBuilder – erschaffen Sie Einkaufswelten in Echtzeit!

#3 B2B-Marktplätze auf dem Vormarsch

Marktplätze werden zu einer festen Größe im B2B-Handel. Und das nicht nur über Amazon Business, das seit 2016 auch in Deutschland verfügbar ist. Auch über Alibaba, Mercateao, Wer liefert was? und immer mehr B2B-Marktplätze wickeln immer mehr Waren ab.

Käufer schätzen beispielsweise die Möglichkeit, mit Filtern gezielt nach bestimmten Produkten zu suchen. Praktisch finden sie auch die Vergleichbarkeit von Preisen und Produkten sowie die Transparenz von Lieferzeiten und Kosten. Dies ergab eine Studie von ibi Research aus dem Jahr 2019.

Forrester Research prognostiziert, dass bis 2022 die Hälfte aller B2B-Bestellungen über einen Business-Marktplatz abgewickelt werden. Aber es gibt auch Schwierigkeiten. Neben den geringen Margen aufgrund des Preiskampfes und der Abhängigkeiten, in denen sich B2B-Händler bewegen, stellen auch die Schnittstellen eine große Hürde dar. Laut ibi Research geben 43 Prozent der B2B-Händler, die Amazon Business nutzen, an, dass sie keines ihrer Systeme (ERP, ERP, PIM, Online-Shop usw.) an den B2B-Marktplatz angeschlossen haben.

Es bleibt abzuwarten, ob sich B2B-Marktplätze in den kommenden Jahren bisher durchsetzen werden oder ob die Einzelhändler auf Alternativen zum B2B-Marktplatz setzen werden. Laut ibi Research werden datengetriebene Prozesse für 86 Prozent der Befragten entscheidend sein.

Ist es möglich solch, ein Geschäftsprozess mit Smartstore umzusetzen? Ja, das ist möglich. Siehe Blogbeiträge:

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Smartstore Order Management

#4 Schnelle Bestellungen und blitzschneller Service auch im B2B-E-Commerce

Eine Reihe von Trends im Endkundengeschäft verändern auch die Einkaufsgewohnheiten im B2B-Handel. Als Folge davon verlangen Geschäftskunden heute immer schnellere Dienstleistungen. Dies gilt sowohl für den Bestellvorgang als auch für die Lieferung. So wünscht sich beispielsweise ein Viertel der B2B-Kunden eine kürzere Kassenzeit, schnelle Nachbestellungen und zügige Lieferungen.

Moderne B2B-Online-Shops beschleunigen Bestellungen, beispielsweise durch Warenkorbvorlagen. Auf der Grundlage der bisher bestellten Produkte und der dazu passenden Artikel kann die Shopsoftware vorhersagen, was der Kunde als nächstes und in welcher Menge benötigt. Auch Schnellbestellungen sind möglich, z.B. durch den Import von Bestelllisten. Das bedeutet, dass B2B-Einkäufer die Artikelnummern häufig verwendeter Teile als CSV-Datei anlegen und per Drag & Drop in den Einkaufswagen ziehen können.

Schnellere Lieferungen sind ein Trend, den die Kunden sicherlich aus B2C-Shops kennen. Die Lieferung am gleichen Tag (Same-Day-Lieferung) oder sogar innerhalb eines 1- oder 2-Stunden-Fensters ist bereits möglich.

Auch im B2B-Handel ist die schnelle Lieferung ein Thema. B2B-Käufer benötigen bestimmte Produkte schnell und erwarten zuverlässige Lieferzeiten. Deshalb bietet Conrad beispielsweise eine Expresslieferung für Geschäftskunden innerhalb von zwei Stunden an. Würth beliefert die Handwerker am Tag der Bestellung am gewünschten Ort. Läuft ein Teil auf der Baustelle oder bei der Montage beim Kunden aus, ist es noch am selben Tag einsatzbereit. Cyberport kann mit seinem EILT auch B2B-Kunden mit dringend benötigtem PC-Zubehör innerhalb von drei Stunden beliefern!

Hat Smartstore die Möglichkeit einer schnellen Bestellung? Ja, die gibt es in der Tat, wir nennen das Feature QuickOrder. Für mehr Infos schreiben Sie uns oder probieren Sie Smartstore kostenlos aus. Vertrieb kontaktieren:

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#5 Punchout: ERP-Schnittstelle verkürzt Bestellprozesse

Auch mit dem Punchout-Prinzip, einem weiteren zu beobachtenden B2B-E-Commerce-Trend 2020, erreichen Online-Shops schnellere Kaufprozesse und Kundenbindung. Punchout bedeutet Zugriff auf externe Katalogdaten aus dem ERP-System. Kurzum: Das Ziel ist ein deutlich kürzerer Kaufprozess.

Der Online-Shop wird in das ERP-System des Kunden zur Produktrecherche integriert. Die Produkte stehen somit als Online-Katalog im ERP-System zur Verfügung, ohne dass die Shop-Betreiber zusätzlichen Aufwand betreiben müssen. Der eigentliche Kaufprozess wird dann vom ERP-System durchgeführt.

Grundlage dafür ist übrigens die offene Katalogschnittstelle OCI. Über die offene Standardschnittstelle OCI können ERP-Systeme und Einkaufsplattformen Katalogdatensätze austauschen. Die Schnittstelle wurde ursprünglich von SAP entwickelt, funktioniert aber grundsätzlich auch mit vielen anderen ERP-Systemen. Immer mehr ERP-Anbieter und Einkaufsplattformen unterstützen den Standard und machen ihre Systeme fit für OCI und Punchout.

Der OCI-Standard wird zur Optimierung des Einkaufsprozesses beim Kunden eingesetzt. Ein großer Vorteil für den Kunden: Eingehende Aufträge werden sofort in seinem ERP-System verbucht. Darüber hinaus sollte eine Punchout-Implementierung auch die Möglichkeit bieten, die Bestellungen aus dem ERP des Kunden elektronisch zu übernehmen (z.B. als iDoc aus SAP-Systemen) und als Auftrag an das ERP des Händlers zu senden.

Ist es möglich dieses Problem mit Smartstore umzusetzen? Ja. das ist möglich. Siehe Blogbeitrag:


#6 Kopfloser Handel macht Unternehmen flexibler

Eine E-Commerce-Plattform soll die optimale Darstellung und Funktion des Shops auf dem Desktop und mobilen Geräten gewährleisten. Aber was ist, wenn es mehr Kanäle gibt, die vielleicht ganz anders funktionieren? Neben der klassischen und der mobilen Website können weitere Touchpoints mit dem Kunden hinzugefügt werden, zum Beispiel Einkaufsfunktionen auf Social Media, B2B-Marktplätze und Shops, Wearables, Voice Commerce und das Internet der Dinge.

Der Headless-Ansatz ermöglicht es B2B-Händlern, auf die neuen Anforderungen im Omnichannel-Commerce zu reagieren. Beim Headless-Commerce sind Front- und Backend getrennt. Das Shopsystem stellt die Funktionalität im Backend wie gewohnt zur Verfügung. Die Frontends werden jedoch für jeden Touchpoint individuell entwickelt, angepasst und gefüllt. Diese Frontends werden über eine API an das Backend angedockt.
Headless Commerce verspricht besonders schnelle und flexible E-Commerce-Anwendungen zu bieten. Jeder Kanal soll optimal bedient werden und kann daher die Informationen liefern, die in dieser Umgebung nützlich sind.

Kann ich diese Anforderung mit Smartstore umsetzen? Ja, das ist möglich. Siehe Blogbeitrag:


#7 Künstliche Intelligenz

Lösungen der künstlichen Intelligenz (KI) und des maschinellen Lernens (MI) werden zunehmend in mittleren bis großen B2C-E-Commerce-Sites eingesetzt und tragen zu einem besseren Kundenservice und personalisierten Angeboten bei. Im B2B-E-Commerce wird KI hauptsächlich von den größten Akteuren genutzt, aber auch immer mehr mittelständische Unternehmen erwägen, ihre Vorteile zu nutzen. Die derzeit am häufigsten verwendeten Bereiche, in denen die KI-Technologie B2B-Portale unterstützt, sind: Produktsuche, Kundenservice oder Produktempfehlungen.

Die Produktsuche ist ein wesentliches Merkmal jeder B2B-E-Commerce-Plattform. Unternehmen, die sie nutzen, bieten in der Regel mehrere hunderttausend Produkte an. Daher muss die B2B-Plattform die Suche nach Produkten nicht nur über den Produktnamen, sondern auch über den Produktcode, die Seriennummer des Teils usw. ermöglichen. Aber wir denken, dass sie noch weiter gehen wird, und mit der Entwicklung von Bilderkennungstechniken werden die regulären B2B-E-Commerce-Sites es den Benutzern ermöglichen, nach Produkten zu suchen, indem sie ihre Fotos hochladen.

Intelligente Chatbots, die in die B2B-Plattform integriert sind, werden eine wichtige Rolle im Kundenservice spielen. Sie sind in der Lage, Kunden mit Informationen über Produkte oder Lieferzeiten zu versorgen.

Produktempfehlungen sind so alt wie der E-Commerce selbst, aber in den letzten Jahren (dank KI) konnte diese Funktion zunehmend personalisierte Empfehlungen auf der Grundlage des Kundenverhaltens liefern.

Kann ich auch diese Anforderung mit Smartstore umsetzen? Ja, das ist möglich. Siehe Blogbeitrag:

Smartstore MegaSearch „Finden statt suchen“
Smartstore als Modules & Microservices-Architektur
Künstliche Intelligenz im E-Commerce

#8 Personalisierte Kundenerfahrung

Die Schnittstellen von B2B-Plattformen unterscheiden sich von denen, die wir von normalen Online-Shops kennen. Das liegt an den unterschiedlichen Kaufgewohnheiten dieser beiden Gruppen. Die Kunden von Online-Shops kaufen spontan, getrieben von der Lust, während B2B-Kunden rationalere Käufe tätigen, die den Anforderungen der Unternehmenspolitik entsprechen müssen. Folglich ist es schwierig, in B2B-Plattformen nach anspruchsvollem Design oder auffälligen Display-Bannern zu suchen. Ein weiterer Faktor ist, dass die tatsächlichen Transaktionsprozesse im B2B-Bereich viel komplexer sind als im B2C-Bereich, was viele Rollen sowohl für Käufer als auch für Ladenbesitzer betrifft.

Eine gute B2B-Plattform, die auf das Jahr 2020 zugeschnitten ist, ermöglicht es Ihnen jedoch, die Erfahrungen der Kunden auf der Grundlage ihrer Rolle, des Unternehmens, für das sie arbeiten, oder des Geräts, das sie verwenden, zu personalisieren. 

Gibt es diese Möglichkeit auch in Smartstore? Ja, die gibt es, unser Plugin, „Personalisierte Produktempfehlungen“ ist genau das richtige für Sie. Dieses neue Feature kann live personalisierte Produktempfehlungen individuell für jeden einzelnen Kunden aufgrund seinen bisherigen Interessen bereitstellen. Produkt-, Marken- und Warengruppeninteraktionen des Kunden werden analysiert und ausgewertet. Über das Feature "E-Mail Reminder" können so automatisch personalisierte Produktempfehlungen versendet werden. Personalisierte Produktempfehlungen ersetzt in Smartstore 4 "Empfohlene Produkte" aus den vorherigen Versionen.

Für mehr Infos schreiben Sie uns oder probieren Sie Smartstore kostenlos aus. Vertrieb kontaktieren

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#9 Daten und vordefinierte Analysen

Daten sind der Treibstoff für die Umsatzsteigerung und die dynamische Entwicklung jedes Unternehmens. Das Problem vieler Unternehmen ist, welche Daten zu sammeln sind und wie man sie effektiv verarbeiten kann. Selbst große Unternehmen sind nicht immer in der Lage, eigene Datenanalysten einzustellen.

Moderne B2B-Plattformen sind zunehmend mit Werkzeugen und Funktionen ausgestattet, die bei der Visualisierung von Schlüsseldaten und Analysen helfen. Bei B2B-Plattformen ist es jedoch wichtig, dass sie sich nicht auf bestimmte typische Indikatoren beschränken, die für den B2C-E-Commerce charakteristisch sind (die Anzahl der Besuche, CTRs, die meistverkauften Produkte usw.). Die B2B-E-Commerce-Plattform sollte Daten liefern, die dem von Großhändlern, Herstellern oder Einzelhändlern geführten Geschäft entsprechen. Solche Merkmale sind z.B. die Messung der Leistung von Handelsvertretern, der Vertriebspipeline oder der Liefereffizienz. Die so genannten Smart Tips, die durch Datenanalyse (Benachrichtigungen mit zufälligen, verwertbaren Einsichten) bereitgestellt werden, können nützlich sein.

Besteht in Smartstore die Möglichkeit solche Daten zu visualisieren? Ja, wir nutzen dafür Power BI von Microsoft, hier gibt es weitere Infos darüber.

#10 Cloud-Lösungen zur Skalierung von Geschäftsmodellen

Cloud-Lösungen machen nur dann Sinn, wenn starke Skalierungseffekte zu erwarten sind. Ist, wie im E-Commerce, ein hoher Grad an Individualisierung im Shop notwendig, stehen PaaS-Lösungen zur Verfügung. Diese bieten eine technologische Basis über die Plattform, einschließlich Software-Lizenz, Infrastruktur, Hosting, Datensicherung, Wartung und Updates, schränken die E-Commerce-Anbieter aber nicht ein, wie dies bei SaaS-Angeboten üblicherweise der Fall ist.

Wenn ich das richtig sehe, können wir Smartstore in einer Cloud Umgebung nutzen, oder? Ja, auch das ist richtig. Hierzu verweisen wir auf diesen Blogbeitrag.

Mit Smartstore in der Cloud

#11 Text-Roboter schreiben Inhalte für den Online-Shop

Wenn Sie viele Produkte in vielen Varianten anbieten, ist es schwierig, verkaufsstarke Texte für jede Variante und Kategorie zu schreiben. Textroboter liefern nun auch leicht lesbare und suchmaschinenrelevante Beschreibungen. Dies erfordert strukturierte Daten, wie Datenblätter, Attribute und ähnliches. Die Textroboter können diese nutzen, um für jedes Produkt Originaltexte zu erstellen.

Es haben sich zwei unterschiedliche Ansätze herauskristallisiert: Die Natural Language Generation und die templatebasierte Textgenerierung, bei der Leerzeichen und Satzmuster verwendet werden. In beiden Fällen müssen die Händler einige Vorarbeiten leisten, nämlich dem Roboter die Grundlagen wie den gewünschten Sprachstil und die Wortwahl beibringen oder Vorlagen erstellen.

Der Textroboter erzeugt nun eindeutige Produkttexte und beliebig viele Variationen. Und zwar sofort und immer wieder anders. In Zeiten, in denen gute Sichtbarkeit in den Suchmaschinen das A und O ist, können die Textroboter B2B-Händler enorm entlasten.

Die Textroboter liefern bereits Inhalte für Otto, Home24 und MyTheresa. Im B2B-Bereich setzen beispielsweise Liebherr und Bosch auf die Content-Generierung durch Text-Robots.

Laut uNaice sind Textroboter bereits für 500 bis 1000 Produkte geeignet. Dann sind die Roboter billiger und natürlich schneller als Texter.

Wenn ein Textroboter automatisch Texte zusätzlich zu den Produktbeschreibungen in Deutsch in Englisch und anderen Sprachen erstellt, ergeben sich für international tätige Händler erhebliche Einsparpotenziale. Schnittstellen zu automatischen Übersetzungstools wie Google Translate oder DeepL sind in SaaS-Lösungen wie der textengine.io von Retresco implementiert. 

Ist Smartstore für diese Art Produktbeschreibungen über Textroboter zu generieren vorbereitet? z.Z. leider noch nicht aber wir werden bis ende 2020 eine Schnittstelle zu DeepL vorbereiten.

#12 Angst vor Rezession und internationaler Konkurrenz

Die Händler befürchten den Beginn einer Rezession und versuchen, ihre Marktposition mit spezifischen Angeboten und Dienstleistungen zu stabilisieren. Auch die EU-Geoblockierungsverordnung drängt internationale E-Commerce-Anbieter zunehmend auf den europäischen Markt. Deutsche Hersteller und Händler nutzen die neue Verordnung, um ihr Geschäft auf internationale Märkte niedrigschwellig auszuweiten. Insbesondere KMUs werden zuverlässige Plattformen mit dedizierten Technologien zur Internationalisierung benötigen, um im grenzüberschreitenden Handel erfolgreich zu sein und sich dem wachsenden Wettbewerb der GAFA zu stellen.

Fazit: Es besteht kein Zweifel, dass wir im Jahr 2020 eine Entwicklung des B2B-Konsums sehen werden. Geschäftskunden erwarten ein vertrautes und benutzerfreundliches Einkaufserlebnis, das sie von normalen Online-Shops und/oder mobilen Anwendungen kennen. Die besten B2B-E-Commerce-Plattformen werden den Kundenservice und Funktionen wie Produktsuche und Produktempfehlungen auf der KI-Technologie basieren. Wir können auch eine Verlagerung weg von B2B-E-Commerce-Geschäften erwarten, die ihren Kunden statische Inhalte anbieten, um personalisierte Kundenerlebnisse zu schaffen. Die B2B-E-Commerce-Plattform sollte mit Berichten ausgestattet werden, die sich aus den Besonderheiten dieser Branche ergeben.

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